Wenn die Luft klar und kalt ist und sich der Atem in kleinen Wolken zeigt, ist es Zeit, auch im Winter den Grill anzuschmeißen. Was früher als mutiger Trend galt, hat sich längst etabliert. Heute zieht man die Mütze etwas tiefer, wärmt die Hände am Grill und lässt sich von dieser besonderen Atmosphäre begeistern. Wintergrillen hat etwas Ursprüngliches. Es verbindet die Küche mit der Natur. Wer es einmal ausprobiert, spürt schnell, das ist kein Trend, sondern ein Lebensgefühl. Hier kommen die besten News zum Wintergrillen.

Warum nicht mal einen ganzen Braten grillen? Das erfordert etwas Können und vor allem eine gute Vorbereitung. Ein zuverlässiger Grill ist dafür sehr wichtig. Der „Summit“ Gasgrill von Weber erweitert die Grilltechniken und ermöglicht kulinarische Highlights. Mit der Oberhitze Sear Zone des Infrarot-Brenners zaubert man Fleisch in Restaurantqualität. Denn diese innovative Funktion leitet eine glühende Oberhitze direkt auf das Grillgut, um eine durchgehend karamellisierte Kruste zu erzeugen und ein unvergleichliches Aroma zu entfalten.
- Zwischen Küche und Kälte
- Atmosphäre zählt
- Die Sicherheit
- Die Ausstattung
- Das Temperaturmanagement
- Winter-Aromen
- Drinks und süße Begleiter
Zwischen Küche und Kälte
Mit der richtigen Ausstattung, etwas Know-how und einem Gespür für Atmosphäre wird jeder kalte Abend zu einem kulinarischen Erlebnis. Funkenflug, klare Luft und warme Aromen schaffen tolle Erinnerungen. Auch wenn draußen gegrillt wird, bleibt die Küche der Taktgeber. Es werden Marinaden gemixt, Gemüse vorbereitet und Servierplatten bestückt und alles so organisiert, dass man später nicht unnötig lange in der Kälte steht. Ein klarer Vorteil des Wintergrillens, es entschleunigt. Wer draußen grillt, hält öfter inne und genießt die Stille der Winterluft. Der Grill selbst braucht in der kalten Jahreszeit vor allem eines: Geduld. Temperaturen steigen langsamer, Deckel müssen konsequent geschlossen bleiben und ein Thermometer ist sinnvoll. Aber genau diese Ruhe macht den Reiz aus. Holzkohle entwickelt tiefere Röstaromen, Gasgrills halten die Hitze konstant und Keramikgrills zeigen, warum sie als Allwettergeräte gelten. Allerdings benötigt das Grillvergnügen etwas mehr Vorbereitung und ist weniger spontan.
Atmosphäre zählt
Grillen im Sommer ist Lebensfreude, im Winter ist es Magie. Das Licht ist gedämpfter, die Geräusche leiser, der Duft intensiver. Die Hitze des Grills wird zum Mittelpunkt des Abends und das Essen schmeckt überraschend anders. Fleisch karamellisiert stärker, Gemüse bekommt kräftigere Röstaromen. Wintergrillen ist kein Event, bei dem alles perfekt sein muss. Es lebt von der Stimmung. Decken, Felle, Laternen, Lichterketten und ein paar Kerzen dürfen nicht fehlen. Eine Feuerschale spendet Licht und sorgt dafür, dass man länger draußen bleiben kann. Oft wird der Garten so zu einem kleinen Outdoor-Wohnzimmer. Hier genießen Familie und Freunde die Auszeit und den Duft des Grills.
- Auf dem verschneiten Balkon oder der Terrasse macht sich das „Schmelzfeuer CeraNatur“ richtig gut. Denn es ist perfekt, wenn man sich ein stimmungsvolles Licht wünscht. Es ist windsicher und frostfest und somit eine Fackel für das ganze Jahr, ca. 100 Euro.
- So gemütlich, wenn alle draußen zusammenstehen. Mit „Moon“ als Begleiter kann man es dort eine Weile aushalten. Die Holzvergaser-Brennertechnologie erzeugt ein rauchfreies Feuer und ein schönes Flammenmeer, das bei Verwendung von Pellets bis zu zwei Stunden ununterbrochen brennt, von Höfats, ca. 350 Euro.
- Die „Globus“ Leuchte von Tenderflame zaubert ein schönes Licht auf die Terrasse. Im „Amber“ Ton sieht das Glas besonders edel aus. Die runde Form der Gläser passt sehr gut zu einer modernen Tischgestaltung. Die Leuchte hat eine Brenndauer von etwa sechs Stunden, ca. 30 Euro.
Die Sicherheit
Kälte verändert nicht nur das Grillverhalten, sondern ebenso die Umgebung. Deshalb sind ein paar Dinge besonders wichtig. Achten Sie darauf, dass die Wege nicht gefroren sind, damit niemand ausrutscht. Natürlich sollten auch die Lebensmittel nicht anfrieren. Das Decken und Felle für die Gäste bereit liegen ist wichtig. Das man am besten Handschuhe, Schal und Mütze trägt, muss ja nicht extra erwähnt werden. Damit sich der Koch nicht verbrennt oder etwas übersieht für ausreichende, gute Beleuchtung am Grill sorgen. Der Grill, das Gas oder die Kohle sollten gut kontrolliert werden. Kinder vom Grill fernhalten.
Die Ausstattung
Wer im Winter grillt, braucht vor allem eines: ein Setup, das auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig funktioniert. Entscheidend ist eine stabile Hitzequelle, die sich kontrollieren lässt und bei Frost konstant arbeitet. Gasgrills sind beliebt, da sie schnell zünden und Temperaturen zuverlässig halten. Holzkohle wiederum liefert intensive Röstaromen, benötigt jedoch etwas mehr Zeit zum Durchglühen. Als Königsklasse im Winter gelten Kamado-Grills. Ihre dicken Keramikwände speichern Wärme außergewöhnlich gut und machen sie ideal für lange Garzeiten. Ebenso wichtig ist das richtige Zubehör. Ein präzises Grillthermometer gehört zur Grundausstattung, denn konstante Kerntemperaturen lassen sich im Winter nicht „nach Gefühl“ steuern. Hitzebeständige Handschuhe schützen vor kalten Griffen und heißen Rosten, während warmes, blendfreies Licht, Sicherheit und Atmosphäre schaffen. Eine stabile Grillzange mit gutem Grip erleichtert das Arbeiten, und bei Schnee sorgt eine rutschfeste Unterlage für festen Stand. Der Standort spielt eine zentrale Rolle. Wind ist im Winter der größte Gegner. Wer den Grill leicht geschützt platziert, spart Energie, Brennstoff und Nerven.
- Mit dem Grill Gasgrill „Blazeflame“ hat Hersteller Rösle ein modernes Design mit cleveren Funktionen geschaffen. Hier funktioniert alles unkompliziert, von der einfachen Reinigung bis zur perfekten Hitzeverteilung. So lassen sich saftige Steaks, zartes Gemüse oder knusprige Drehspießgerichte leicht zubereiten. Die nahtlose Brennkammer aus Aluminium-Druckguss sorgt für maximale Hitzeeffizienz und Langlebigkeit. Hilfreich sind auch der Seitenbrenner oder die Warmhalteroste.
- Ob auf dem Grill, als stilvolle Servierform für Gerichte, Beilagen und Desserts oder wenn nach dem Grillen etwas übrigbleibt, die Back- und Servierformen von Riess sind da hilfreich. Das Emaille-Material ist schnitt- und kratzfest, säurebeständig und leicht zu reinigen. Kochgeschirr aus Emaille ist ideal für energiesparendes Kochen.
- Mit der „BBQ Outdoor Grillpfanne“ präsentiert Le Creuset eine speziell fürs Kochen auf offener Flamme konzipierte Kochgeschirrserie. Sie besteht aus emailliertem Gusseisen. Das leitet die Wärme sehr gut und garantiert ein gleichmäßiges Garen der Speisen. Mit der Zeit entsteht eine Patina, die die Kochleistung weiter verbessert.
- Vom Feuer direkt auf den Tisch, das ist die Idee des „Keltentopf“. Das feuerfeste Kochgeschirr ist perfekt für den Grill, egal ob Holzkohle- oder Gasgrill oder sogar Feuerschale. Das fettfreie Braten sorgt für intensive Röstaromen. Der Topf speichert sehr viel Wärme und hält lange warm. Von Denk.
- Mit dem Feuerkorb „Cube“ von Höfats lassen sich die Stunden an der frischen Luft noch entspannter genießen. Das zeitgemäße Design und die Qualität begeistern. Und wenn mal kein Feuer lodert wird der Korb zum Hocker oder Beistelltisch, indem man ihn einfach mit einer Platte versieht. „Cube“ lässt sich auch als Grill nutzen, ca. 300 Euro.
- Ein toller Grillbegleiter ist der Rollgrillkorb aus hochwertigem Edelstahl von Gefu. Er ermöglicht das sichere Grillen von Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchten. Dank feinmaschigem Drahtgeflecht wird die Hitze optimal verteilt. Der Haken ist praktisch für den Transport, ca. 20 Euro.
Das Temperaturmanagement
Wintergrillen bedeutet, Hitze bewusst zu managen. Vorheizzeiten verlängern sich, Wärme geht schneller verloren und der Grill muss häufiger nachgeregelt werden. Wer das weiß, kann gezielt gegensteuern. Der wichtigste Grundsatz: Der Deckel bleibt geschlossen. Jeder Blick kostet wertvolle Temperatur. Bei Gasgrills empfiehlt es sich, Reservegas bereitzuhalten. Beim Grillen mit Kohle sind Briketts eine gute Wahl. Sie brennen gleichmäßiger und länger als klassische Holzkohle. Bei Minusgraden helfen zusätzliche Wärmesteine, die Hitze im Garraum stabilisieren. Eine konstante Temperatur ist vor allem bei Pulled Pork, Rippchen oder Braten entscheidend, die mehrere Stunden benötigen.
Winter-Aromen
Kulinarisch eröffnet der Winter ganz neue Möglichkeiten. Kräftige Aromen passen perfekt. So Wildgerichte mit Wacholder oder gegrillter Kürbis schmecken jetzt. Auch halbierter Rosenkohl oder Spitzkohl, Kartoffeln aus der Glut, rote Bete als warmes Grillcarpaccio oder gefüllte Portobello-Pilze bringen Tiefe und Abwechslung auf den Teller. Selbst Fisch, wie Lachs auf Zedernholz, entwickelt im Winter klares, rauchiges Aroma. Und wer vegetarisch grillt, kann zum Beispiel zu Halloumi greifen, der mit Rosmarin und Zimt verfeinert wird. Den Feinschliff liefern winterliche Aromageber – etwa Glühweinmarinaden, Honig-Senf-Glasuren, Kräuterbutter mit Thymian, Orange und Pfeffer oder eine intensive Balsamico-Reduktion. Rubs mit Zimt, Chili und Rauchsalz sorgen für Wärme und Charakter. Als winterliche Beilagen sind Ofenkartoffeln mit Kräuterquark, Polenta mit geschmortem Gemüse, warmer Rotkohl-Slaw oder gebratener Rosenkohl mit Mandeln perfekt. Alles, was sich in der Küche unkompliziert vorbereiten lässt, ist sinnvoll, so arbeitet man quasi im Doppelpack.
- Der Grill von Höfats lässt sich für kulinarische Erlebnisse mit der passenden Plancha ausstatten und so verwandelt sich „Moon“ in eine Koch- und Grillstation. Der Plancha-Ring bietet reichlich Platz für Köstlichkeiten. Das Gerät hat eine super Wärmespeicherung, ca. 500 Euro.
- Das Besondere: Der Kochstein von Bricknic funktioniert wie ein kleiner Mini-Ofen. Leckere Tacos schmecken daraus köstlich. Auch Gemüse, Brot, Fisch oder Fleisch gelingen super. Das Prinzip ist denkbar einfach. Zutaten in den Brick legen, den Deckel schließen und auf den Grill, ins Feuer oder in den Backofen stellen. Der tolle Stein ist robust, langlebig und nachhaltig. Er wird aus gebranntem Ton hergestellt.
- Damit die Gäste draußen nicht frieren, wenn sie beim Grillen zuschauen, ist die Wärmflasche „Alina“ aus Alpaka und Merinoschurwolle optimal. Die Farbe bringt Frische nach draußen, ca. 60 Euro, von Steiner
- Wer draußen feiert und grillt, möchte vielleicht auch ein heißes Getränk dazu. Damit es bei Eis und Schnee nicht gleich abkühlt, ist es toll, wenn es in einem Thermogefäß steckt. Da ist der „Travel Mug“ von SIGG genau richtig. Er ist ein eleganter, extrem robuster Begleiter aus recyceltem Edelstahl, mit vakuumisolierter Doppelwand, ca. 25 Euro.
Drinks und süße Begleiter
Getränke spielen eine wichtige Rolle. Draußen wärmen Glühwein, Apfelpunsch oder Ingwertee die Hände. Wer etwas winterlich Kaltes möchte, greift zu einem Winter-Spritz mit Blutorange oder zu einem klaren Crémant mit Granatapfelkernen. Den Kleinsten schmeckt heiße Schokolade. Auch Desserts vom Grill passen perfekt zur Jahreszeit: Bratäpfel, Spekulatius-Crumble in der Pfanne oder flambierte Orangen mit Zimt sind unkompliziert und einfach köstlich.

























