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Backofen, Dampfgarer, Airfryer: Brauche ich wirklich alle drei?

5. Oktober 2026

Drei Küchengeräte, drei Versprechen: knuspriger, schneller, gesünder. Doch wer braucht eigentlich Backofen, Dampfgarer und Airfryer gleichzeitig? Ein Blick auf Funktionen, Alltagstauglichkeit und die Frage, welches Gerät wirklich einen Platz in der Küche verdient.
Es beginnt oft mit einem harmlosen Gedanken: Die Küche könnte ein neues Gerät gebrauchen. Vielleicht einen Airfryer, weil Pommes darin besonders knusprig werden. Vielleicht einen Dampfgarer, weil Gemüse schonender gegart werden soll. Und der Backofen? Der steht ohnehin schon da – schließlich gehört er zur Grundausstattung. Doch irgendwann stellt sich die entscheidende Frage: Muss das wirklich alles sein?
Denn Backofen, Dampfgarer und Airfryer überschneiden sich stärker, als es die Werbung manchmal vermuten lässt. Alle drei können Speisen erhitzen und garen. Alle drei lassen sich für Gemüse, Fleisch, Fisch oder Beilagen einsetzen. Und bei manchen Gerichten liefern sogar zwei oder drei Geräte vergleichbare Ergebnisse. Gleichzeitig hat jedes Gerät seine eigenen Stärken. Der Backofen ist der klassische Allrounder, der Dampfgarer punktet beim schonenden Garen und der Airfryer beim schnellen, heißen und meist kleinen Einsatz.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Welches Gerät ist das beste? Sondern: Welches Gerät passt zum eigenen Kochalltag?

Eingebettet in die grauen Fronten bildet die matte „DeepBlack“ Serie von Beko ei-nen gelungenen Kontrast. Der Ofen hat eine AirFry-Funktion. Beim Backen sorgt das Feature „AeroPerfect™“ durch die Zugabe von Wasserdampf für die gelungene Zubereitung von Backwaren. Brot, Brötchen und Hefegebäck bilden eine goldbrau-ne Kruste, während das Innere locker bleibt. Hilfreich ist der SoftClose-Türmechanismus und der Teleskopauszug.

Eingebettet in die grauen Fronten bildet die matte „DeepBlack“ Serie von Beko ei-nen gelungenen Kontrast. Der Ofen hat eine AirFry-Funktion. Beim Backen sorgt das Feature „AeroPerfect™“ durch die Zugabe von Wasserdampf für die gelungene Zubereitung von Backwaren. Brot, Brötchen und Hefegebäck bilden eine goldbrau-ne Kruste, während das Innere locker bleibt. Hilfreich ist der SoftClose-Türmechanismus und der Teleskopauszug.

  • Der Backofen: Der Klassiker kann mehr, als man denkt
  • Der Airfryer: Der kleine Heißluftofen mit großem Selbstbewusstsein
  • Dampfgarer: Die andere Philosophie des Kochens
  • Drei Geräte, drei unterschiedliche Stärken
  • Was kann der Airfryer, was der Backofen nicht kann?
  • Und braucht man dafür wirklich einen Dampfgarer?
  • Die Küche als Test: Wie oft würde ich es wirklich benutzen?
  • Der Platzfaktor wird häufig unterschätzt
  • Energieverbrauch: Klein ist nicht automatisch sparsamer
  • Was ist mit Kombigeräten?
  • Für wen lohnt sich welches Gerät?
  • Die wichtigste Frage lautet nicht „Was kann das Gerät?“
  • Das überraschende Ergebnis: Drei Geräte sind selten notwendig

 


 

Der Backofen: Der Klassiker kann mehr, als man denkt

Der Backofen ist in den meisten Haushalten das Gerät, das bereits vorhanden ist. Und genau deshalb wird seine Leistungsfähigkeit manchmal unterschätzt.

Pizza, Aufläufe, Brot, Kuchen und Braten sind seine klassische Domäne. Aber moderne Backöfen können deutlich mehr. Umluft und Heißluft verteilen die Wärme im Garraum, Grillfunktionen sorgen für intensive Oberhitze, und je nach Modell kommen Programme für Brot, Niedertemperaturgaren, Dampfstöße oder sogar automatische Garprogramme hinzu.

Seine größte Stärke ist das Volumen.

Wer für mehrere Personen kocht, profitiert davon, dass ein Backofen problemlos ein ganzes Blech Gemüse, mehrere Portionen Kartoffeln oder einen großen Braten aufnehmen kann. Auch mehrere Gerichte lassen sich – mit Einschränkungen – gleichzeitig zubereiten.

Das macht den Backofen vor allem für Familien und Menschen interessant, die regelmäßig größere Mengen kochen.

Seine Schwäche liegt dagegen im kleinen Alltag. Wer lediglich zwei Brötchen aufbacken, eine Handvoll Tiefkühlpommes zubereiten oder ein einzelnes Hähnchenfilet garen möchte, heizt unter Umständen einen vergleichsweise großen Garraum auf.

Hier kommen Airfryer ins Spiel.

Matt statt Glanz, Geräte mit Soft-Finish liegen im Trend. Siemens Hausgeräte präsentiert den „iQ700 KI“-Backofen in edlem mattschwarz mit automatischer Gerichterkennung. Individualität hat in der modernen Küche Hochkonjunktur. Für alle, die das Außergewöhnliche suchen, ist deshalb die samtschwarze Fläche genau richtig. Ofenfenster und das Display bleiben in glänzendem Schwarz.
Matt statt Glanz, Geräte mit Soft-Finish liegen im Trend. Siemens Hausgeräte präsentiert den „iQ700 KI“-Backofen in edlem mattschwarz mit automatischer Gerichterkennung. Individualität hat in der modernen Küche Hochkonjunktur. Für alle, die das Außergewöhnliche suchen, ist deshalb die samtschwarze Fläche genau richtig. Ofenfenster und das Display bleiben in glänzendem Schwarz.
Am Backofen kann man sich leicht verbrennen. Wenn die Türen einklappbar sind, so wie
bei dem Ofen von Neff, werden die Gefahren minimiert: Man kann sich an der Tür weder
verbrennen, noch stoßen.
Am Backofen kann man sich leicht verbrennen. Wenn die Türen einklappbar sind, so wie bei dem Ofen von Neff, werden die Gefahren minimiert: Man kann sich an der Tür weder verbrennen, noch stoßen.
Der FlexBackofen BORA X BO st eine Kombination aus Dunstabzug, Dampfgarer und Backofen mit integrierten Reinigungsfunktionen bei intuitiver Bedienung.
Der FlexBackofen BORA X BO st eine Kombination aus Dunstabzug, Dampfgarer und Backofen mit integrierten Reinigungsfunktionen bei intuitiver Bedienung.

 

Der Airfryer: Der kleine Heißluftofen mit großem Selbstbewusstsein

Der Begriff „Airfryer“ klingt nach einer völlig neuen Küchentechnik. Im Kern handelt es sich jedoch um einen kleinen Heißluftofen. Ein leistungsstarkes Heizelement erwärmt die Luft, ein Ventilator bewegt sie schnell um das Gargut.

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Backofen ist weniger das Grundprinzip als die Dimension.

Ein Airfryer hat einen kleinen Garraum. Dadurch kann er sehr schnell auf Temperatur kommen. Die heiße Luft zirkuliert nah am Lebensmittel, was insbesondere bei panierten und stärkehaltigen Speisen eine kräftige Oberfläche erzeugen kann.

Pommes, Kartoffelspalten, Nuggets, Gemüse, Hähnchenteile oder aufgewärmte Pizza gehören deshalb zu den Gerichten, bei denen der Airfryer seine Stärken ausspielen kann.

Und dann ist da noch die Zeit.

Wer abends nach Hause kommt und schnell etwas essen möchte, muss nicht unbedingt einen großen Backofen vorheizen. Je nach Gericht kann der Airfryer schneller einsatzbereit sein und kleinere Portionen effizient zubereiten.

Doch auch hier lohnt sich ein Blick auf die Grenzen.

Ein kleiner Garraum ist eben klein. Für vier Personen kann es notwendig sein, mehrere Durchgänge zu machen. Aus einem vermeintlichen Zeitvorteil wird dann schnell ein organisatorischer Nachteil.

Außerdem ist ein Airfryer kein magisches Gerät, das Lebensmittel automatisch „gesund“ macht. Pommes bleiben Pommes, auch wenn sie mit weniger Öl zubereitet werden. Der Vorteil besteht vor allem darin, dass sich viele Speisen mit relativ wenig zusätzlichem Fett knusprig zubereiten lassen.

In der heimischen Küche kann jeder Chefkoch sein. Dabei helfen die Airfryer aus der „Rocket“-Linie von Masterpro. Möglich ist es vor allem schnell und fettreduziert zu kochen. Die Airfryer kommen mit diversen Funktionen und Voreinstellungen daher, um allerlei Zubereitungsarten, vom Frittieren, über das Braten bis hin zum Backen, zu übernehmen. Die Geräte sind unterschiedlich groß.
In der heimischen Küche kann jeder Chefkoch sein. Dabei helfen die Airfryer aus der „Rocket“-Linie von Masterpro. Möglich ist es vor allem schnell und fettreduziert zu kochen. Die Airfryer kommen mit diversen Funktionen und Voreinstellungen daher, um allerlei Zubereitungsarten, vom Frittieren, über das Braten bis hin zum Backen, zu übernehmen. Die Geräte sind unterschiedlich groß.
Von SharkNinja gibt es jetzt eine doppelstöckige Heißluftfritteuse, den „Double-Stack Air Fryer“. Hier lässt sich doppelt so viel Essen zubereiten, ohne dass es kostbaren Platz auf der Arbeitsfläche kostet. Das Gerät ermöglicht die Zubereitung auf vier Ebenen, sodass bis zu acht Personen auf einmal bekocht werden können. So kann man den Airfryer auch nutzen, wenn man Besuch hat. Toll ist auch, dass viele Funktionen integriert sind, vom Heißluftfrittieren, Braten und Backen bis hin zum Aufwärmen, Dörren und Gratinieren.
Von SharkNinja gibt es jetzt eine doppelstöckige Heißluftfritteuse, den „Double-Stack Air Fryer“. Hier lässt sich doppelt so viel Essen zubereiten, ohne dass es kostbaren Platz auf der Arbeitsfläche kostet. Das Gerät ermöglicht die Zubereitung auf vier Ebenen, sodass bis zu acht Personen auf einmal bekocht werden können. So kann man den Airfryer auch nutzen, wenn man Besuch hat. Toll ist auch, dass viele Funktionen integriert sind, vom Heißluftfrittieren, Braten und Backen bis hin zum Aufwärmen, Dörren und Gratinieren.

 

Dampfgarer: Die andere Philosophie des Kochens

Während Airfryer und Backofen vor allem mit heißer, trockener Luft arbeiten, verfolgt der Dampfgarer einen grundsätzlich anderen Ansatz.

Hier übernimmt Wasserdampf die Wärmeübertragung.

Das hat Folgen für Konsistenz, Geschmack und Aussehen der Lebensmittel. Gemüse kann bissfest und saftig bleiben, Fisch lässt sich schonend garen, und auch Reis oder bestimmte Teiggerichte profitieren vom feuchten Garraum.

Gerade bei empfindlichen Lebensmitteln kann das ein Vorteil sein. Brokkoli etwa kann im Dampf gegart werden, ohne dass er im Wasser liegt und anschließend möglicherweise wässrig wirkt. Fisch bleibt häufig saftig, während Gemüse seine Struktur besser bewahren kann.

Allerdings hat der Dampfgarer eine entscheidende Schwäche: Er ersetzt den Backofen nicht.

Ein Dampfgarer kann nicht ohne Weiteres die trockene, intensive Hitze erzeugen, die für eine knusprige Kruste notwendig ist. Ein Brötchen wird darin nicht so aufgebacken wie im Backofen. Eine Pizza entwickelt keinen klassischen knusprigen Boden. Und ein Kuchen braucht für sein typisches Backergebnis trockene Hitze.

Der Dampfgarer ist deshalb weniger ein Ersatz für den Backofen als eine Ergänzung.

Man muss sich nicht mehr für eine Zubereitungsform entscheiden. Oben gart der Sonntagsbraten, unten sorgt das Dampfgargefäß für knackiges Gemüse. Foto: Samsung
Man muss sich nicht mehr für eine Zubereitungsform entscheiden. Oben gart der Sonntagsbraten, unten sorgt das Dampfgargefäß für knackiges Gemüse. Foto: Samsung
Foto: AEG
Foto: AEG

 

Drei Geräte, drei unterschiedliche Stärken

Wer die Geräte nebeneinanderstellt, erkennt schnell ein Muster.

Der Backofen ist der Allrounder.

Er eignet sich für große Mengen, Backwaren, Aufläufe, Braten und alles, was trockene Hitze benötigt. Seine Vielseitigkeit ist kaum zu schlagen.

Der Airfryer ist der Spezialist für kleine, schnelle Portionen.

Er eignet sich besonders für knusprige Speisen und Situationen, in denen ein großer Backofen überdimensioniert wäre.

Der Dampfgarer ist der Spezialist für schonendes Garen.

Er spielt seine Stärken bei Gemüse, Fisch, Reis, bestimmten Teigwaren und beim Aufwärmen aus, wenn die Speisen nicht austrocknen sollen.

Das klingt zunächst nach einer perfekten Kombination. Doch in der Realität bedeutet die Kombination auch: drei Geräte, drei Stellflächen, drei Reinigungsaufwände und – je nach Küche – drei unterschiedliche Wasser-, Strom- oder Wartungsanforderungen.

Damit stellt sich die Frage, ob die zusätzlichen Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden.

 

Was kann der Airfryer, was der Backofen nicht kann?

Technisch betrachtet ist die Grenze weniger scharf, als viele glauben.

Auch ein Backofen mit guter Heißluft kann Pommes, Gemüse oder Hähnchen knusprig zubereiten. Ein Airfryer kann dagegen viele Aufgaben übernehmen, die man klassischerweise im Backofen erledigt.

Der Unterschied liegt häufig in der Größenordnung.

Wer nur eine kleine Portion zubereitet, kann mit dem Airfryer einen praktischen Vorteil haben. Wer dagegen ein ganzes Blech benötigt, fährt mit dem Backofen besser.

Das gilt beispielsweise für Ofengemüse. Für eine Person ist ein Airfryer praktisch. Für eine Familie kann das Blech im Backofen deutlich unkomplizierter sein.

Auch bei Tiefkühlprodukten zeigt sich dieser Unterschied. Eine Portion Pommes kann im Airfryer schnell fertig sein. Mehrere Portionen benötigen dagegen unter Umständen mehrere Durchgänge.

Der Airfryer ist also nicht grundsätzlich besser. Er ist für bestimmte Mengen und Gerichte besser geeignet.

 

Und braucht man dafür wirklich einen Dampfgarer?

Noch schwieriger wird die Entscheidung beim Dampfgarer.

Denn viele Menschen nutzen das Gerät nicht täglich. Wer hauptsächlich Pasta, Pizza, Aufläufe, Fleischgerichte und gelegentlich Gemüse zubereitet, wird den Unterschied möglicherweise kaum vermissen.

Für Menschen, die häufig Gemüse, Fisch, Reis oder andere empfindliche Lebensmittel zubereiten, kann der Dampfgarer dagegen einen echten Mehrwert bieten.

Besonders interessant wird er, wenn regelmäßig größere Mengen gekocht werden und Wert auf schonende Zubereitung gelegt wird.

Doch auch hier gibt es Alternativen. Ein einfacher Dämpfeinsatz für einen Topf kann für gelegentliche Einsätze bereits ausreichen. Wer nur einmal im Monat Gemüse dämpft, benötigt dafür möglicherweise kein zusätzliches Elektrogerät.

Das ist eine der wichtigsten Erkenntnisse bei der Küchenausstattung: Nicht jede sinnvolle Funktion rechtfertigt automatisch ein eigenes Gerät.

Die Dampfschublade hilft, Essenszubereitung neu zu erleben. Dampfgaren gilt als eine der gesündesten Zubereitungsarten. Dabei bleiben nicht nur die Nährstoffe und der natürliche Geschmack der Lebensmittel erhalten, sondern sie werden auch gleichmäßig und schonend gegart. Die neue Dampfschublade von Bosch spart Zeit und Platz auf dem Kochfeld. Sie kann genauso genutzt werden, um Teig gehen zu lassen, ohne dass er dabei austrocknet. Möglich ist es, die Geräte parallel zu nutzen und oben zu backen und unten zu dämpfen, das ist sehr praktisch.
Die Dampfschublade hilft, Essenszubereitung neu zu erleben. Dampfgaren gilt als eine der gesündesten Zubereitungsarten. Dabei bleiben nicht nur die Nährstoffe und der natürliche Geschmack der Lebensmittel erhalten, sondern sie werden auch gleichmäßig und schonend gegart. Die neue Dampfschublade von Bosch spart Zeit und Platz auf dem Kochfeld. Sie kann genauso genutzt werden, um Teig gehen zu lassen, ohne dass er dabei austrocknet. Möglich ist es, die Geräte parallel zu nutzen und oben zu backen und unten zu dämpfen, das ist sehr praktisch.
Die Öfen der „Matt-Black“ Serie von AEG haben viele smarte Features zu bieten. Foto: AEG
Die Öfen der „Matt-Black“ Serie von AEG haben viele smarte Features zu bieten. Foto: AEG

 

Die Küche als Test: Wie oft würde ich es wirklich benutzen?

Eine einfache Methode kann bei der Entscheidung helfen: Man sollte nicht vom Gerät, sondern von den eigenen Gerichten ausgehen.

Was landet in einer typischen Woche auf dem Teller?

Wer häufig Pizza, Aufläufe, Brot, Kuchen und große Portionen zubereitet, wird den Backofen kaum ersetzen können.

Wer dagegen häufig schnelle Snacks, Kartoffelprodukte, Hähnchen oder kleine Portionen Gemüse macht, könnte vom Airfryer profitieren.

Wer viel Gemüse und Fisch kocht und Wert auf schonende Zubereitung legt, findet möglicherweise im Dampfgarer einen sinnvollen Spezialisten.

Und wer all das regelmäßig macht?

Dann kann die Kombination tatsächlich sinnvoll sein.

Pizza wie frisch aus dem Steinofen – mit dem Gourmet Back- und Pizzastein von Miele.
Pizza wie frisch aus dem Steinofen – mit dem Gourmet Back- und Pizzastein von Miele.
Küppersbusch hat in seinem neuen Kompaktmodell CBD 6550.0 alle Funktionen
integriert, die man sich von einem Backofen mit integriertem Dampfgarer wünscht. Foto: Küppersbusch
Küppersbusch hat in seinem neuen Kompaktmodell CBD 6550.0 alle Funktionen integriert, die man sich von einem Backofen mit integriertem Dampfgarer wünscht. Foto: Küppersbusch
Flexibel einsetzbar mit: DualCrisp & CrispFry–knusprige Pommes, Hähnchenchenkel oder Pizza in Minutenschnelle. Dazu eine Dampfgarfunktion sowie eine Brot-Auftaufunktion für knusprig warmes Brot wie frisch vom Bäcker. Foto: Bauknecht
Flexibel einsetzbar mit: DualCrisp & CrispFry–knusprige Pommes, Hähnchenchenkel oder Pizza in Minutenschnelle. Dazu eine Dampfgarfunktion sowie eine Brot-Auftaufunktion für knusprig warmes Brot wie frisch vom Bäcker. Foto: Bauknecht

 

Der Platzfaktor wird häufig unterschätzt

In Küchen ist nicht nur die Funktion entscheidend, sondern auch der Platz.

Ein Backofen ist normalerweise fest eingebaut. Der Airfryer steht dagegen oft auf der Arbeitsplatte. Ein Dampfgarer kann – je nach Bauart – ebenfalls Arbeitsfläche benötigen oder als Einbaugerät integriert werden.

Damit verändert die Entscheidung über ein Küchengerät auch die Arbeitsorganisation.

Ein Airfryer, der permanent auf der Arbeitsplatte steht und täglich genutzt wird, kann sinnvoller sein als ein hochwertiger Dampfgarer, der einmal im Monat aus einem Schrank geholt wird.

Umgekehrt kann ein fest eingebauter Dampfgarer für leidenschaftliche Köche sehr viel praktischer sein als ein kleines Zusatzgerät.

Die beste Küche ist deshalb nicht unbedingt die mit den meisten Funktionen. Sie ist die, in der die vorhandenen Funktionen tatsächlich genutzt werden.

 

Energieverbrauch: Klein ist nicht automatisch sparsamer

Ein weiteres Argument, das bei Airfryern häufig genannt wird, ist der geringere Energieverbrauch gegenüber dem Backofen.

Grundsätzlich ist nachvollziehbar, warum ein kleiner Garraum bei kleinen Portionen Vorteile haben kann. Es muss weniger Raum aufgeheizt werden, und die Garzeiten können kurz sein.

Doch daraus lässt sich keine pauschale Regel ableiten.

Entscheidend sind unter anderem Gericht, Menge, Temperatur, Garzeit und Geräteeffizienz. Wer im Airfryer mehrere Durchgänge benötigt, kann den Vorteil gegenüber einem großen Backofen teilweise wieder verlieren.

Für eine einzelne Portion kann der Airfryer sehr praktisch sein. Für ein komplettes Familienessen ist der Backofen möglicherweise die sinnvollere Wahl.

Die entscheidende Größe lautet deshalb nicht: Welches Gerät verbraucht am wenigsten?

Sondern: Welches Gerät erledigt die konkrete Aufgabe mit möglichst wenig Aufwand?

 

Was ist mit Kombigeräten?

Wer wenig Platz hat, stößt schnell auf Kombigeräte. Backöfen mit Dampfunterstützung, Mikrowellen mit Heißluft, Airfryer mit Grillfunktion oder Dampfgarer mit zusätzlichen Heizarten versprechen, mehrere Geräte überflüssig zu machen.

Das kann funktionieren.

Ein Kombigerät ist besonders interessant, wenn die verschiedenen Funktionen tatsächlich regelmäßig gebraucht werden. Allerdings sollte man genauer hinsehen. Nicht jede Funktion ist technisch gleichwertig. Ein Backofen mit gelegentlicher Dampfzugabe ist nicht automatisch dasselbe wie ein vollwertiger Dampfgarer.

Auch beim Airfryer gibt es Geräte mit großen Garvolumen, zwei Schubladen oder zusätzlichen Programmen. Doch mehr Funktionen bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse.

Der Grundsatz bleibt: Die Kernfunktion muss überzeugen.

Ein Gerät, das fünfzehn Programme besitzt, aber bei der wichtigsten Anwendung enttäuscht, ist im Alltag weniger wert als ein einfacher Spezialist, der seine Aufgabe hervorragend erledigt.

 

Für wen lohnt sich welches Gerät?

Eine pauschale Kaufempfehlung ist deshalb wenig sinnvoll. Ein Blick auf typische Haushalte hilft mehr.

Der kleine Haushalt

Für eine oder zwei Personen kann ein Airfryer eine interessante Ergänzung sein. Kleine Portionen lassen sich schnell zubereiten, und der große Backofen muss nicht für jedes Gericht eingesetzt werden.

Wer wenig backt und kaum große Mengen kocht, braucht möglicherweise keinen zusätzlichen Dampfgarer.

Fazit: Backofen plus Airfryer kann reichen.

Die Familie

Bei mehreren Personen gewinnt der Backofen an Bedeutung. Ein großes Blech, mehrere Portionen oder ein Auflauf lassen sich effizienter zubereiten als in einem kleinen Airfryer.

Der Airfryer kann dennoch praktisch sein – etwa für Beilagen oder kleine Portionen zwischendurch.

Fazit: Backofen als Basis, Airfryer als Ergänzung. Dampfgarer nur bei regelmäßigem Bedarf.

Der gesundheitsbewusste Vielkocher

Wer viel Gemüse, Fisch und Reis zubereitet und häufig schonend gart, kann mit einem Dampfgarer einen echten Mehrwert haben.

Der Airfryer ist zusätzlich interessant, wenn knusprige Gerichte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

Fazit: Hier können tatsächlich alle drei Geräte sinnvoll sein.

Der Backfan

Wer Brot und Kuchen selbst backt, regelmäßig Pizza zubereitet oder gerne große Aufläufe und Braten macht, kommt am Backofen kaum vorbei.

Der Dampfgarer kann ergänzen, ist aber kein Ersatz. Der Airfryer ist eher eine Komfortlösung.

Fazit: Der Backofen bleibt unverzichtbar.

Der Minimalist

Wer möglichst wenig Geräte besitzen möchte, sollte sich fragen, welche Funktionen wirklich regelmäßig benötigt werden.

Ein guter Backofen kann erstaunlich viele Aufgaben übernehmen. Ein Topf mit Dämpfeinsatz ersetzt für gelegentliche Einsätze den Dampfgarer. Und ein Airfryer ist vor allem dann interessant, wenn schnelle kleine Portionen häufig vorkommen.

Fazit: Lieber ein vielseitiges Gerät intensiv nutzen als drei Spezialisten selten.

Alle Geräte gehören zur „Matt Edition“ von Siemens. Der Backofen oder auch die Kaffeemaschine kommen in angesagtem Mattfinish daher. Der Backofen setzt auf Künstliche Intelligenz für noch mehr Bedienkomfort. Mit einer Kamera können bis zu 100 Anwendungen erkannt werden. Sogar der exakte Bräunungsgrad von Brötchen oder Lasagne kann bestimmt werden.
Alle Geräte gehören zur „Matt Edition“ von Siemens. Der Backofen oder auch die Kaffeemaschine kommen in angesagtem Mattfinish daher. Der Backofen setzt auf Künstliche Intelligenz für noch mehr Bedienkomfort. Mit einer Kamera können bis zu 100 Anwendungen erkannt werden. Sogar der exakte Bräunungsgrad von Brötchen oder Lasagne kann bestimmt werden.
Es gab einen richtigen Boom von Pizza-Makern. Jetzt wird die Zubereitung von köstlicher selbstgemachter Pizza noch einfacher, denn es ist möglich, sie im Back-ofen zu garen, auch im Einbaubackofen von Gorenje. Darin gelingt in nur dreiein-halb Minuten goldbraune, knusprige Pizza. Dazu gibt es den Pizza-Schieber. Der Ofen hat noch mehr zu bieten, unter anderem eine Selbstreinigungsfunktion.
Es gab einen richtigen Boom von Pizza-Makern. Jetzt wird die Zubereitung von köstlicher selbstgemachter Pizza noch einfacher, denn es ist möglich, sie im Back-ofen zu garen, auch im Einbaubackofen von Gorenje. Darin gelingt in nur dreiein-halb Minuten goldbraune, knusprige Pizza. Dazu gibt es den Pizza-Schieber. Der Ofen hat noch mehr zu bieten, unter anderem eine Selbstreinigungsfunktion.
Im Dampfbackofen von Bosch ist die schonende Zubereitung ganz einfach. Dabei werden die Nährstoffe, Farben und Aromen erhalten, ideal für Gesundheitsbewusste. Ein komfortables Entkalkungsprogramm ermöglicht eine mühelose Wartung.
Im Dampfbackofen von Bosch ist die schonende Zubereitung ganz einfach. Dabei werden die Nährstoffe, Farben und Aromen erhalten, ideal für Gesundheitsbewusste. Ein komfortables Entkalkungsprogramm ermöglicht eine mühelose Wartung.

 

Die wichtigste Frage lautet nicht „Was kann das Gerät?“

Die Küchenindustrie hat ein Problem hervorragend gelöst: Sie kann uns für nahezu jede Zubereitungsart ein eigenes Gerät anbieten.

Aber aus der Perspektive des Verbrauchers ist das nicht unbedingt ein Vorteil.

Ein Airfryer kann frittieren, backen, grillen und aufwärmen. Ein Dampfgarer kann Gemüse, Fisch, Fleisch und Beilagen garen. Ein moderner Backofen bietet Umluft, Grill, Ober- und Unterhitze, teilweise Dampf und zahlreiche Automatikprogramme.

Die Versuchung ist groß, jede zusätzliche Funktion als Argument für einen Kauf zu betrachten.

Sinnvoller ist eine andere Frage:

Welches Problem soll das neue Gerät in meinem Alltag lösen?

Wer darauf keine konkrete Antwort findet, braucht es wahrscheinlich nicht.

 

Das überraschende Ergebnis: Drei Geräte sind selten notwendig

Brauche ich also wirklich Backofen, Dampfgarer und Airfryer?

Für die meisten Haushalte lautet die Antwort: Nein.

Ein Backofen bildet in der Regel die solide Basis. Ein Airfryer kann eine ausgesprochen praktische Ergänzung sein, wenn häufig kleine, knusprige oder schnelle Gerichte zubereitet werden.

Der Dampfgarer ist dagegen ein Spezialist. Er lohnt sich vor allem dann, wenn seine besondere Zubereitungsweise regelmäßig zum Einsatz kommt.

Wer also vor der Entscheidung steht, drei Geräte anzuschaffen, sollte zunächst die eigene Küche beobachten.

Was wird tatsächlich gekocht? Für wie viele Personen? Wie häufig? Welche Gerichte nerven im Alltag, weil sie zu lange dauern oder nicht so gelingen wie gewünscht?

Vielleicht lautet die Lösung dann nicht „drei Geräte“, sondern „ein gutes Gerät und ein kleiner Spezialist“.

Und genau darin liegt vermutlich die wichtigste Erkenntnis: Eine gut ausgestattete Küche erkennt man nicht daran, wie viele Geräte auf der Arbeitsplatte stehen. Sondern daran, wie gut sie zum Leben der Menschen passt, die darin kochen.

 

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